Wie werden Immobilienverkäufe abgewickelt?

geschrieben am 12.04.2013 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt.

Immobilienverkäufe sind Rechtsgeschäfte mit enormer Tragweite und deshalb vom Gesetzgeber auch entsprechend streng geregelt. Der Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung unterliegt - zur Absicherung von Käufer und Verkäufer - festen Vorschriften, deren Einhaltung unbedingt gewährleistet sein muss.

Strenge Regelungen für Immobilienverkäufe


Fotografieren, ins Internet stellen, warten bis sich ein Interessent findet, Zahlung entgegennehmen, den verkauften Gegenstand übergeben oder versenden - so sehen heutzutage Verkäufe aus. Jeder hat es eilig, Überweisungen sind dank moderner Technik oft nur noch eine Sache von wenigen Minuten und Verkaufsabwicklungen per Knopfdruck gehören zum Tagesgeschäft.

Dass so mancher Kauf dabei etwas unüberlegt getätigt wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Für die Veräußerung von Immobilien gelten deshalb weitaus nachdrücklichere Regelungen. Dabei handelt es sich um eine weitreichende Entscheidung, bei der hohe Geldsummen im Spiel sind.



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Die Suche nach dem richtigen Käufer


Schon die Auswahl des geeigneten Käufers gestaltet sich nicht immer ganz einfach. Schließlich möchten Sie ganz gewiss sicherstellen, dass ein Kaufangebot mit einem tatsächlich solventen Hintergrund geschieht und der Veräußerungsbetrag für Ihre Immobilie auch bezahlt werden kann. Leider haben sich Immobilienbesichtigungen zu einem regelrechten Volkssport entwickelt, so dass nur ein kleiner Anteil der vermeintlichen Interessenten auch wirklich einen festen Kaufwillen besitzt. Hier kann der Makler helfen. Immobilienverkäufe gehören für Ihn tatsächlich zu seinen täglichen Aufgaben. Er kann Ihnen die Käufersuche sehr erleichtern und weiß auch die weiteren vertraglichen Modalitäten gut zu handhaben.

Der Notar kümmert sich um die Vertragsabwicklung


Es reicht nicht aus, Veräußerungen von Grundstücken oder Wohnrechten in Eigentumswohnungen in einem schriftlichen Vertrag festzuhalten. Vielmehr bedarf es zusätzlich einer notariellen Beurkundung.
Sind Sie sich also mit Ihrem Käufer über den Kaufpreis einig geworden, steht in jedem Fall ein Notartermin ins Haus. Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages von beiden Seiten muss die eigentliche Eigentumsübertragung mittels einer sogenannten Auflassungsvormerkung im Grundbuchamt eingeleitet werden. Auch hierfür ist der Notar zuständig. Falls eine Grundschuldeintragung notwendig wird, geschieht dies ebenfalls durch sein Zutun.
Nach Eintragung der Auflassungsvormerkung ist der Vertrag bindend und Ihrem Käufer die Immobilie zugesichert. Die endgültige Eigentumsumschreibung wird jedoch erst dann erfolgen, wenn der Kaufpreis auch tatsächlich bezahlt ist.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team der RE/MAX Immocenter, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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