Welche Aufgaben hat ein Immobilienmakler?

geschrieben am 14.02.2013 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt.

In Deutschland gibt es ungefähr 30.000 offiziell registrierte Immobilienmakler. Dabei handelt es sich um selbständige Gewerbetreibende. Die Tätigkeit des Immobilienmaklers ist in Deutschland kein offizieller Beruf. Zur Ausübung der Tätigkeit ist lediglich eine Gewerbeerlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung erforderlich. Besondere Qualifikationen werden zwar empfohlen, sind aber nicht zwingend erforderlich. Dementsprechend basieren viele Kunden-Makler-Verhältnisse größtenteils auf Vertrauensbasis und Bauchgefühl.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, wollen wir im Folgenden kurz darstellen, was genau ein Immobilienmakler eigentlich tut beziehungsweise was Sie von ihm erwarten können (und sollten!).

Wie sieht die Tätigkeit des Immobilienmaklers aus?


Das Tätigkeitsfeld des Immobilienmaklers ist sehr vielseitig.
Der Makler ist ein Vermittler zwischen Vermieter und Mieter. Er wird eingeschaltet, weil beide Seiten durch seinen Service Zeit sparen und die Chancen auf den erfolgreichen Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags durch die Erfahrung und das Können des Maklers höher einschätzen als im Alleingang. 



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Welchen Service bietet der Immobilienmakler für den Vermieter beziehungsweise Verkäufer?


Für den Vermieter übernimmt der Immobilienmakler die Vermarktung des Objekts. Neben direkter Werbung im Maklerbüro schaltet er Anzeigen in verschiedenen örtlichen Tageszeitungen und im Internet. Er nimmt Erstkontakt zu Interessenten auf und arrangiert Besichtigungstermine. 
Dabei genießt der Makler eine Vertrauensstellung gegenüber dem Vermieter. Steht das Objekt leer, erhält er alle erforderlichen Schlüssel, um die Immobilie potentiellen Käufern beziehungsweise Mietern zu zeigen. 
Während des Besichtigungstermins bekommt er persönliche Eindrücke des oder der Interessenten und kann aufgrund seiner Erfahrung und Menschenkenntnis einschätzen, ob der Interessent geeignet ist oder nicht. Im Auftrag des Vermieters oder Verkäufers sammelt er Daten über die Interessenten. Dazu gehören in erster Linie die Selbstauskunft über die finanzielle und persönliche Situation des Interessenten. 
Um Ärger mit Mietnomaden zu vermeiden, verlangen mehr und mehr Immobilienmakler, dass ein Interessent eine Selbstauskunft der Schufa und die aktuelle Verdienstbescheinigung im Original vorlegt. 
Im Endeffekt nimmt der Makler dem Besitzer der Immobilie den mühsamen und zeitraubenden Prozess des Verkaufs oder der Vermietung der Immobilie ab. Er präsentiert eine Anzahl potentieller Kandidaten und gibt seine Empfehlungen ab. Die endgültige Entscheidung liegt aber natürlich beim Eigentümer. 

Welche Vorteile bietet ein Immobilienmakler dem Käufer oder Mieter? 


Auch für den potentiellen Käufer oder Mieter bringt das Einschalten eines Immobilienmaklers Vorteile. Am wichtigsten ist, dass der Immobilienmakler Zeit und auch Geld spart. 
Gewöhnlich hat er verschiedene Objekte in seinem Angebot und kann Besichtigungstermine so koordinieren, dass mehrere Objekte an einem Tag besichtigt werden können. Zudem verfügt ein guter Immobilienmakler über umfangreiche berufliche Erfahrung und kann einschätzen, ob sich das Objekt für den Interessenten eignet oder nicht. Dadurch erspart er seinen Kunden unnötige Wege und unnütze Besichtigungstermine.


Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team der RE/MAX Immocenter, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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