Der Dopplereffekt

geschrieben am 26.01.2016 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung handelt.

Fenster sind dazu da, zu isolieren. Das sollten sie zumindest. Doch immer wieder kommt es vor, dass Immobilienbesitzer darüber klagen, dass ihre Scheiben nicht mehr ausreichend vor der Kälte und Zugluft schützen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Wärmedurchgangskoeffizient, kurz U-Wert. Er zeigt an, wieviel Energieverlust über die Fensterfläche pro Quadratmeter entsteht. Die Berechnung dieses Wertes lernen Schüler bereits im Physikunterricht, entsprechend wichtig ist es, ihn möglichst klein zu halten. Dadurch wird auch deutlich an Heizenergie eingespart.

Das Glas alleine ist nicht der Übeltäter

Bei der Suche nach einem Energieleck sollten Sie nicht nur direkt die Verglasung inspizieren. Auch die Dichtung und die Rahmung des Fensters spielen eine ernorme Rolle und sollten ins Visier genommen werden. Hilfreich sind hierbei die entsprechenden Siegel. Das CE-Siegel gewährt die Einhaltung der EU-Normen. Relevant ist jedoch auch der Uw-Dämmwert, der nicht nur den allgemeinen Energieverlust der Fensterfläche, sondern auch den des Rahmenprofiles miteinbezieht. Um dies etwas zu verdeutlichen, hier ein paar Zahlen: Eine Einfachverglasung, die vor 1978 eingebaut wurde, hat einen Uw-Wert von 5, isolierverglaste Fenster weisen einen Uw-Wert von 3 auf. Um den Vorgaben der Energieeinsparungsverodnung gerecht zu werden, benötigen moderne Fenster lediglich ein Zwei-Scheiben-Wärmeschutzglas. Der Uw-Wert beträgt hierbei 1,2, und liegt hierbei optimal im gestattetem Bereich bis zu 1,3. Für Dachfenster gilt eine Sonderregelung, diese dürfen einen Uw-Wert bis zu 1,4 besitzten.


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Ein neues Fenster?

Ob die Anbringung eines neuen Fenster sinnvoll ist, hängt davon ab, ob gleichzeitig auch eine Fassadendämmung erfolgt. Ist das Fenster besser gedämmt, als die Außenwand, kann es zu einer Verlagerung der kältesten Zone auf die Innenoberfläche der Außenwände kommen. Folgen einer Auskühlung der Innenwand können Schimmel und Kondensfeuchte sein. Daraus lässt sich schließen, dass die Außenwand immer etwas weniger Energieverlust als die Fenster aufweisen sollte.
Sollten Sie sich nach Prüfung Ihrer Fenster und deren Uw-Werte dazu entscheiden, diese auszutauschen, steht Ihnen eine breite Auswahl an neuen Objekten zur Verfügung. Vom Schnäppchen für 100 Euro pro Quadratmeter bis zu 400 Euro ist alles möglich, zumal Ausbau und Versorgung der ausgedienten Fenster nicht vergessen werden dürfen. Wichtig ist, dass der Preis immer abhängig von Form und dem Wärmedämmfaktor sind. Beispiel: Bewohner eines aus den 1970ern stammenden Einfamilienhauses mit insgesamt 150 Quadratmeter Wohnfläche mussten fünf bis sechs Euro pro Quadratfläche pro Monat weniger für Heizkosten ausgeben.

Reise durch die Zeit


Sie fragen sich schon immer wo das Fenster, wie wir es heute kennen entstanden ist? 1995 wurde die bis dahin übliche Zweifachverglasung um eine ultradünne Metallschicht erweitert, die zwischen die beiden Glasscheiben gezogen wurde, um so die einstrahlende Wärme zu reflektieren. Auch befand sich fortan im Zwischenraum keine Luft mehr, sondern Edelgas. Dieses war dafür zuständig, die Wärmeleitfähigkeit geringer zu halten, womit folglich weniger Wärme verloren gehen kann.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team des RE/MAX Immo-Center, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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