Gedämmte Immobilien als schonende Alternative?

geschrieben am 29.09.2015 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung handelt. 

Nachhaltigkeit ist heutzutage wichtiger denn je. Ein Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit ist die Geäudedämmung, die dabei helfen soll, Energie einzusparen. Damit werden sowohl knapp werdende Ressourcen als auch Kosten gespart, jedoch hat auch diese Sache einen Haken.
Eine Gebäudedämmung bedeutet im Grunde nichts anderes, als die Immobilie möglichst gut gegen Witterungseinflüsse von aussen abzuschotten. Doch sollte man es damit nicht übertreiben. Eine gesunde Luftzirkulation muss in jedem Fall gegeben sein.

Einsparungen bei Gebäudeenergie


Noch vor zwanzig Jahren war die Einsparung an Gebäudeenergie um zwei Drittel schlechter als heute, wo die Normen eine Reduktion auf ca 75-100 kWh/qma (also Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr) verlangen. Laut Christian Kaiser, Dipl.Ing, Architekt SIA und Baubiologe IBR werden Immobilien heutzutage mit einem Heizwärmebedarf von 15-50 kWh/m2a mit raffinierten Marketingstrategien beliebt gemacht und als optimal dargestellt. Dies sei aber nicht gut, sagt er, da ein solches Gebäude hermetisch abgedichtet ist. Dadurch würde eine elektrische Lüftung benötigt werden, sodass sich kein Schimmel bilden kann und genug Luftaustausch stattfindet.



fehlerbroschuere-banner


Ungesunde Luftverhältnisse 


Laut Kaiser haben viele Menschen Probleme mit der stickigen Luft, die in diesen hoch gedämmten Räumen herrschen kann. Die Luft, die technisch in die Immobilie geblasen wird, bekommt ebenso nicht allen Menschen. Das liegt an den Schaumstoffschalldämpfern und Polyethylenröhren, durch die sie vorher geleitet wird. Dieser Weg kann der Luft einen als künstlich beschriebenen Geruch verleihen. 
Außerdem enthält die Luft durch den Prozess weniger Ionen. So ist laut Kaiser bei einem nicht optimal belüfteten Raum Unwohlsein kaum zu verhindern. 
Ein weiteres Problem in dicht gedämmten Häusern ist die Ansammlung von Feuchtigkeit im Raum, und damit die Gefahr der Schimmelbildung. Verhindert werden kann das durch den zuverlässigen Abtransport der Feuchtigkeit, also wenn die Gebäudehülle sowohl atmungsaktiv als auch diffusionsoffen ist. So kann die Feuchtigkeit das Gebäude kontrolliert und langsam verlassen. 

Maßnahmen zur Schadensvermeidung und zum Umweltschutz


Achten Sie darauf, dass die Oberflächen offenporig sind, das heißt dass sie keine kunststoffhaltige Sperrschicht, zum Beispiel Kunststoffputz oder Dispersionsfarben, enthalten. Den dadurch kann Feuchtigkeit gepuffert werden. 
Zusätzlich sollten feuchtigkeitsregulierende und natürliche Dämmstoffe bevorzugt werde. Beispielsweise Holzfasern, Hanf, Schafwolle oder Flachs. Sie nehmen die Feuchtigkeit auf, erfüllen ihren Zweck aber weiterhin, ganz im Gegensatz zu Glas- oder Steinwolle. Bei deren Herstellung wird sehr viel mehr C02 freigesetzt als bei natürlichen Dämmstoffen, entsprechend belastend sind sie auch für die Natur.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team des RE/MAX Immo-Center, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Kommentare


- Es sind noch keine Kommentare vorhanden. -