Der Immobilienverkauf: Welche Verkaufsmöglichkeiten und Verkaufsarten gibt es?

geschrieben am 01.03.2013 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt.

Nach Jahren der Stagnation ist der deutsche Immobilienmarkt in Bewegung gekommen. Das Transaktionsvolumen aller privaten und gewerblichen Immobilien überschritt 2011 165 Milliarden Euro und konnte damit auf eine Zuwachsrate von mehr als 5 Prozent verweisen. In Ballungsgebieten liegt der Zuwachs sogar im zweistelligen Bereich. Der Trend wird wahrscheinlich noch einige Jahre andauern, da die Zinsen für Baufinanzierung niedrig sind und Immobilien als Wertanlage attraktiv sind (Betongold). Wenn man sein Haus verkaufen will, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Welche Verkaufsmöglichkeiten gibt es?


Grundsätzlich kann man den Verkauf privater Immobilien selbst in die Hand nehmen oder man kann einen Makler damit beauftragen. In beiden Fällen gelten dieselben gesetzlichen Bestimmungen. So haftet beispielsweise der Verkäufer der Immobilie für verdeckte Sachmängel. Deshalb zahlt sich auf diesem Gebiet absolute Ehrlichkeit aus. Verschweigen oder Beschönigen von Mängeln bringt nur Ärger, da man auch nachträglich haftbar gemacht werden kann. 

In vielen Fällen ist es besser, mit dem Verkauf einen Makler zu beauftragen, da dieser die notwendige Erfahrung sowie das nötige Fachwissen besitzt. Er begutachtet die Immobilie und stellt ihren aktuellen Verkaufswert fest. Gleichzeitig lässt er den gegenwärtigen Zustand des Objekts begutachten, um festzustellen, welche Aufwendungen für Renovierung und Instandhaltung erforderlich sind. Normalerweise verfügt sie/er von vornherein über einen Kreis potentieller Käufer und kann die Immobilie daher schneller verkaufen als eine Privatperson. 



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Welche Verkaufsarten gibt es?


Am häufigsten ist der direkte Verkauf. Damit er rechtskräftig wird, muss er von einem Notar beurkundet werden. Beim Direktverkauf sollte man den Kaufvertrag nur dann unterschreiben, wenn der Käufer eine Finanzierungsgarantie seiner Bank über den gesamten Kaufbetrag vorweisen kann. 

Eine andere Verkaufsart ist der Mietkauf. Bei dieser Verkaufsform bezahlt der Käufer die Immobilie in Raten. Im Moment der Vertragsunterzeichnung hat er zwar das Recht, die Immobilie zu nutzen, sie geht aber erst in sein Eigentum über, wenn die letzte Rate bezahlt worden ist. Diese Verkaufsform ist in Deutschland selten. 

Eine dritte Form des Verkaufs ist der Nießbrauch. Dabei wird einer anderen Person das Recht zur Nutzung des Hauses und des Grundstücks übertragen, ohne dass der Nutzer Eigentümer wird. Der Nießbrauch ist nicht erblich oder übertragbar und wird ins Grundbuch eingetragen. 

Eine weitere Form des Verkaufs, die an Bedeutung verliert, ist das Erbbaurecht oder Erbpacht. Es gilt zeitlich befristet für maximal 99 Jahre für ein bestimmtes Grundstück. Nach Ablauf der Frist fallen die auf dem Grundstück errichteten Gebäude dem Grundstücksbesitzer zu. Das Erbbaurecht kann verkauft werden und ist im Grundbuch eingetragen. Es wurde früher verwendet, um Steuern beim Grundstückskauf zu sparen.


Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team der RE/MAX Immocenter, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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