Informationsquellen zur Festlegung des Verkaufspreises Ihrer Immobilie

geschrieben am 26.10.2012 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt.

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, braucht Fingerspitzengefühl und eine gute Marktübersicht, um den bestmöglichen Preis festzulegen. Das Anzapfen von mehr als einer Informationsquelle hilft, die richtige Balance zwischen gewünschtem Ertrag und einem attraktivem Angebot zu finden. Sowohl das Internet als auch Tageszeitungen und öffentliche Statistiken erweisen gute Dienste. Beim Studium von Angeboten erhalten Sie neben einer Preisvorstellung oft auch Ideen, wie Sie Ihre Immobilie vorteilhaft präsentieren. Manche Ausstattungsmerkmale oder besonderen Eigenschaften können den Preis der Immobilie um interessante Beträge erhöhen, ohne für Kaufinteressenten weniger reizvoll zu sein. Sie sehen also: gute Informationsquellen können bares Geld wert sein.

Den Markt in der unmittelbaren Umgebung prüfen


Wenn Ihre Immobilie nicht alleinstehend mitten im Wald liegt, gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft andere Objekte, die verkauft wurden oder werden. Prüfen Sie also zuerst - am einfachsten im Internet - die Marktlage mit Hilfe von Suchmaschinen wie Google. Die Zufallstreffer als Informationsquelle haben den Vorteil, einen Querschnitt durch die Preisgestaltung aufzuzeigen. 
Jeder Makler hat seine eigenen Vorstellungen und daher ist das Stöbern in den Angeboten verschiedener gewerblicher und meist auch vereinzelter privater Angebote eine ergiebige Informationsquelle. Hinzu kommt, dass auch Verkäufe aus der Vergangenheit gefunden werden können. Wenn Sie wenige in Größe, Ausstattung oder sonstigen Alleinstellungsmerkmalen vergleichbare Objekte finden, rechnen Sie Ihre Suchergebnisse realistisch hoch.

Ihre Immobilie entsprechend einordnen


Setzen Sie Ihre Online-Fundstücke in Relation zu Ihrer Immobilie. Wenn beispielsweise ihre bewohnbare Quadratmeterzahl das Doppelte eines in der Nachbarschaft verkauften Objektes beträgt, können Sie Ihren Preis entsprechend anpassen. In diesem Fall sollten natürlich andere Fakten wie Grundstücksgröße und Zustand ähnlich sein. 
Eine Liste mit Vor- und Nachteilen Ihrer Immobilie hilft Ihnen weiterhin, die Unterschiede zu anderen Angeboten zu erkennen. Die Vorteile stellen zudem eine Auflistung von Argumenten dar, mit der Sie Ihre Preisvorstellung gegenüber Interessenten erläutern können. Die Seite der Nachteile hilft Ihnen, sich schon im Vorfeld argumentativ für eventuelle spätere Verhandlungen über den Preis zu wappnen.
Erstellen Sie sich im Laufe des ersten "Abgrasen" am besten eine Liste mit Links zu den Webseiten der gefundenen Anbieter: Makler, Hausverwaltungen, Privatvermieter, Banken, Zwangsversteigerungen und ähnliche.

Weitere wichtige Hinweise entnehmen Sie auch unserer kostenlosen Informationsbroschüre:



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Auch gängige Mietpreise sind eine gute Informationsquelle


Der Mietmarkt kann Ihnen Zahlen über die Verhältnisse liefern, die am Markt herrschen. Besorgen Sie sich, soweit vorhanden, den örtlichen Mietspiegel und ordnen Sie Ihre Immobilie wie ein Vermietungsobjekt ein. Die Kalkulation einer möglichen Jahresmieteinnahme setzen Sie in Relation zu Ihrer Vorstellung vom Preis und vergleichen die Miethöhe-Quadratmeterangaben mit den marktüblichen Kaufpreisen pro Quadratmeter. Eine ergiebige Informationsquelle können Maklerverbände oder Anzeigen in Tageszeitungen sein. Mit etwas Aufwand erschließen Sie eine weitere Informationsquelle: Gehen Sie selbst als Kaufinteressent in den Markt und lassen Sie sich Objekte anbieten, die Ihrer Immobilie ähneln.

Gerne können Sie uns kontaktieren, um eine neutrale, kostenlose und unverbindliche Immobilienbewertung zu erhalten. Natürlich senden wir Ihnen bei Bedarf auch den aktuellen Mietspiegel der Ulmer Umgebung zu. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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