So weit die Füße tragen

geschrieben am 09.02.2016 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung handelt. Sollten Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns.
 
Können Sie sich vorstellen, dass bereits 100 nach Christus Römer den Luxus einer Fußbodenheizung genießen konnten? Bis heute hat sich in diesem Punkt allerdings einiges verändert. Und während damals noch die Minderheit barfuß durch das Haus laufen musste, besitzt heute beinahe jeder zweite Neubau eine Fußbodenheizung.

Spielt der Bodenbelag mit?

Boden ist nicht gleich Boden. Klären Sie deshalb ab ob Ihr Belag geeignet ist. Besonders zu empfehlen sind Keramik-, Fliesen-, oder Natursteinböden. Bei Holz am besten Eiche oder Buche wählen. Achten Sie bei Laminat-, Teppich-, Kork- oder PVC- Böden darauf ob eine Kennzeichnung vorhanden ist, die bestätigt, dass die Beläge für Fußbodenheizungen geeigent sind.



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Die Systeme einer Fußbodenheizung

Sehen wir uns zunächst einmal die Warmwasser-Fußbodenheizung an, die über Pellets, Gas, Öl oder Solarthermie betrieben werden kann. Sie kann sowohl als Trocken-, als auch als Nasssystem eingebaut werden. Bewohnen Sie einen Neubau, kommt vermutlich zweiteres zum Einsatz. Hierbei werden die Kunststoffrohre mit dem Estrich vergossen. Für Nachzügler in Sachen Fußbodenheizung empfiehlt sich eher das Trockensystem, bei dem die Heizungsrohre in Schaumplatten verlegt und mit Trockenplatten bedeckt werden. Zum Trockensystem gibt es noch anzumerken, dass es insgesamt ein deutlich niedrigeres Flächengewicht und eine niedrigere Fußbodenheizung aufweist. Auch erfolgt logischer Weise keine Trocknungszeit, was zur Folge hat, dass das Heizsystem schneller in Betrieb genommen werden kann. Beachten Sie allerdings, dass das Nasssystem eine etwas bessere Wärmeleitfähigkeit mit sich bringt.

Pro- und Kontrapunkte einer klassischen Warmwasserfußbodenheizung

Allergiker atmen auf: die Staubaufwirblung fällt mit einer Fußbodenheizung weg, da sie flächendheizend wirkt und damit für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt. Wer sich bisher an einem auffällig großen Heizkörper gestört hat, wird mit einer Fußbodenheizung zufrieden sein, denn von ihr sieht man nichts. Wer von unten her Wärme bekommt, kann den normalen Heitzkörper getrost um 2 Grad herunterdrehen, die Fußwärme veranlassrt nämlich, dass die Raumtemperatur wärmer geschätzt und gefühlt wird als sie tatsächlich ist. Damit wird folglich Energie eingespart; ein weiteres Plus für die Flächenheizung.
Wer allerdings Wert auf ein schnelles Aufheizen der Wohnräume legt, könnte Probleme bekommen: das Aufheizen mit Fußbodenwärme gestaltet sich etwas träge. Rechnen Sie auch mit höheren Einbau- und Reparaturkosten. Je älter das Heizsystem, desto kostenaufwändiger und komplizierter die Sanierung. Dies gilt insbesondere dann, wenn Ihr System aus Kunststoffrohren besteht. Diese müssen ausgetauscht werden, weil sie sauerstoffdurchlässig sind, was die Rostbildung an Metallteilen fördert.
Elektrisch heizen? Neben der herkömmlichen Warmwasserfußbodenheizung, gibt es auch noch die elektrische Fußbodenheizung. Sie punktet mit einem günstigeren Kauf (ab ca. 24 Euro pro Quadratmeter), unkomplizierterer Wartung und schneller Reaktion. Achtung: die Betriebskosten sind hier größer.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team des RE/MAX Immo-Center, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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