Tipps für Ihre Heizkostenabrechnung

geschrieben am 01.09.2015 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung handelt. 

Die Heizkostenabrechnung ist kein ganz einfaches Thema für Mieter und Vermieter. Nicht jeder schafft es auf Anhieb, eine Heizkostenabrechnung zu erstellen, die komplett fehlerlos ist. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz stellte bereits im Herbst 2010 fest, dass von den 600 zwischen 2000 und 2010 eingegebenen Abrechnungen fast 300 fehlerhaft waren, meist durch falsche Kalkulationen, auf die die Abrechnungen aufbauen. 
Aber wie gelingt es, Fehler zu vermeiden?

Der Schwerpunkt liegt auf der Heizkostenverordnung


Für Gebäudeeigentümer, Hausverwalter, Mieter und Wohnungseigentümer bildet die Heizkostenverordnung die rechtliche Grundlage und das Regelwerk zur Durchführung der jährlichen Wärmekostenabrechnung. Die Heizkostenverordnung regelt umfassend alles, was die Heizkostenabrechnung betrifft. 

Als Grundlage gilt, Unterlagen und Rechnungen genau zu begutachten. Denn letztlich bilden sie die Grundlage für die Kostenaufstellung. 
Ihnen als Vermieter oder Verwalter steht es in besonderen Fällen sogar zu, die Unterlagen des Nachbars zu studieren. Das allerdings nur, wenn es Ihnen erscheint, als würden Sie auch die Kosten anderer tragen.



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Kein Zögern bei Unklarheiten


Haben Sie das Gefühl, dass etwas unklar ist oder falsch läuft, gibt es zahlreiche Anlaufstellen. Von Verbraucherzentrale über Mietervereine bis zum Rechtsanwalt stehen Ihnen Möglichkeiten zur Klärung offen. Haben Sie die Rechnung erhalten, bleiben Ihnen bis zu zwölf Monate um Einspruch zu erheben. 
Wenn Sie eine eigene Wohnung besitzen, wird die Heizkostenabrechnung im Normalfall von der Eigentümerversammlung bestätigt. Als Einzeleigentümer können Sie eine Heizkostenabrechnung höchstens durch eine Klage anfechten, vorausgesetzt der Beschluss liegt nicht länger als 30 Tage zurück. 
Sind Sie als Wohnungseigentümer bei der Versammlung verhindert, ist es wichtig, dass Sie schnellstmöglichst an das Beschlussprotokoll gelangen, am besten durch Bitten bei der Hausverwaltung. 
Laut Rechtsanwalt Wolf-Bodo Friers lassen sich leider viele Verwalter mit dieser Aufgabe Zeit, was nicht förderlich für eine unkomplizierte Abwicklung der Heizkostenabrechnung ist.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team des RE/MAX Immo-Center, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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