Was muss ich als Immobilienverkäufer bei Anfragen am Telefon beachten?

geschrieben am 22.06.2012 von RE/MAX Ulm

Immobilienverkauf: Anfragen per Telefon


Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss hin und wieder mit einer telefonischen Anfrage zum Verkaufsgegenstand rechnen. Hausinteressenten und potentielle Käufer möchten oft detailliertere Informationen per Telefon erhalten, als sich diese in einer geschalteten Anzeige oder einem Exposé finden. Als Immobilienverkäufer sollte man hier einige grundlegende Dinge beachten, soll der Hausverkauf auch erfolgreich verlaufen.

Telefonische Erreichbarkeit sicherstellen


Ob Anzeige in der Tageszeitung oder im Internet: Oftmals möchte Interessenten an einer Immobilie noch einige Detailfragen per Anfrage am Telefon klären. Wieder andere möchten einen konkreten Termin für eine Hausbesichtigung vereinbaren. Hier sind Verkäufer gut beraten, wenn sie für entsprechende Anfragen telefonisch erreichbar sind.

Viele Immobilieninteressenten sprechen eher ungern auf einen Anrufbeantworter und suchen eher das telefonische Gespräch mit dem Verkäufer. Gleiches gilt für Mobilfunknummern, die wiederum von älteren und auch von kostenscheuen Immobilieninteressenten gemieden werden. Daher sollten Verkäufer, falls möglich, sowohl eine Festnetznummer als auch eine Mobilfunknummer für eingehende Anfragen per Telefon angeben, unter denen sie möglichst den ganzen Tag erreichbar sind.

Lässt sich dies nicht ohne Weiteres realisieren, kann die Nutzung einer Anrufweiterleitung durchaus sinnvoll sein. Als eingehende Telefonnummer kann eine Festnetznummer gewählt werden, die dann - im Falle einer Abwesenheit des Verkäufers - den Anruf auf ein Mobiltelefon weiter leiten kann.


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Nachträgliche Terminzusage signalisiert Verkaufsnot


Der Verkauf einer Immobilie kann mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen. Oftmals dauert es Wochen, bis sich die ersten Interessenten melden. Besonders wenn eine Anfrage betreffend eines Besichtigungstermin telefonisch eingeht, sollten Verkäufer besonnen bleiben und nur Termine vereinbaren, die ihnen zeitlich tatsächlich entgegen kommen. Es bringt nichts, wenn man sich zu einem persönlich ungünstigen Termin drängen lässt.

Ebenso sollten Verkäufer keinen Termin zunächst ablehnen und diesem dann zu einem späteren Zeitpunkt doch noch zustimmen. Damit wird dem Kaufinteressenten eher eine reale Verkaufsnot als ein persönliches Entgegenkommen seitens des Verkäufers signalisiert. 

Informationen mit Bedacht geben


Melden sich schließlich Interessenten einer Immobilie per Telefon, werden Verkäufer gelegentlich euphorisch und träumen von einem raschen Hausverkauf. Bereitwillig beantworten sie jede Anfrage am Telefon und vergessen dabei, das ihnen der Gesprächspartner am anderen Ende gänzlich unbekannt ist.

Immer wieder geben Hausverkäufer am Telefon offenherzig Auskunft zu etwaigen Einbruchsicherungen, die an der Immobilie vorhanden sind. Gern werden auch Details zu vorhandenen Alarmanlagen genannt, um die Immobilie gegenüber dem potentiellen Käufer interessanter erscheinen zu lassen. In Kombination mit einem Gebäudegrundriss, der gegebenenfalls in einem Internetexposé veröffentlicht wurde, werden diese Informationen zu einem brandheißen Tipp für Einbrecher.

Informationen im Rahmen telefonischer Anfragen sollten also stets nur mit Bedacht gegeben werden. Allzu rasch könnte sonst aus einem eigentlich vereinbarten Besichtigungstermin ein möglicher Einbruch in die zu verkaufende Immobilie werden. Verkäufer sollten am Telefon deshalb immer nach Name und Anschrift des Anrufers fragen und seine Angaben wenn möglich prüfen.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktierenUnser Team vom RE/MAX Immocenter Ulm steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung! Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt.

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