Auf was muss der Verkäufer einer Immobilie den Interessenten hinweisen?

geschrieben am 31.05.2013 von RE/MAX Ulm


Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt.


Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung verkaufen möchte, muss damit rechnen, dass sich die Interessenten sehr genau informieren werden, ob sich die Immobilie in einem Top Zustand befindet oder bestimmte Mängel aufweist. Im letztgenannten Fall wäre es dringend angeraten, die Wahrheit zu sagen und keinesfalls irgendwelche kleineren oder größeren Mängel zu verschweigen. Wer dies dennoch tut, kann sich unter Umständen strafbar machen und muss mit einem Verfahren wegen arglistiger Täuschung rechnen. 

Worüber muss der Verkäufer Auskunft geben?


Grundsätzlich empfiehlt es sich, ein ausführliches Expóse über das Haus oder die Wohnung erstellen zu lassen und dabei die Hilfe von einem kompetenten Immobilienmakler in Anspruch zu nehmen. Allein wird diese Aufgabe von einem fachlich unkundigen Laien kaum zu bewältigen sein. Dies gilt selbst dann, wenn er den Zustand seiner Immobilie gut kennt und den Wert realistisch einzuschätzen weiß.
Ein Expóse muss nicht nur genaue Angaben darüber enthalten, wie groß die Wohnung oder das Haus ist, sondern auch, wie viele Zimmer die Immobilie besitzt. In diesem Zusammenhang muss der Zustand der sanitären Anlagen und der Küche ausführlich beschrieben werden. Bei einer älteren Immobilie darf ein Hinweis nicht fehlen, ob bereits irgendwelche Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten durchgeführt wurden. Außerdem ist es sehr wichtig, verschiedene Angaben zum Energiezustand und zur Energieversorgung zu machen. Dabei müsste die Frage geklärt werden, ob das Haus oder die Wohnung über alternative Energiequellen versorgt wird. Ein Beispiel dafür wäre die Nutzung einer Solaranlage. 



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Kleinere oder größere Mängel an der Immobilie


Es gibt eine Vielzahl von zum Teil ganz unterschiedlichen Mängeln, über die der Kaufinteressent in jedem Falle informiert werden muss. Dabei sollte der Verkäufer mit offenen Karten spielen und nichts verschweigen, was dem Haus- oder Wohnungsbesitzer später Probleme bereiten könnte. So ist es zum Beispiel gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Schäden, die durch Feuchtigkeit oder durch Asbest verursacht wurden, in vollem Umfange offengelegt werden müssen. Auch bei kleineren Mängeln sollte der Verkäufer ehrlich sein und detailgenau informieren, ob er bereits entsprechende Maßnahmen zu deren Beseitigung ergriffen hat.


Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team der RE/MAX Immocenter, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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