Welche Inhalte müssen im Energieausweis dargestellt werden?

geschrieben am 08.08.2014 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung handelt.

Grundsätzliches über Energieausweise

Grundsätzlich könnte jeder Haus- oder Wohnungsinhaber einen Energieausweis gebrauchen, da Sie praktisch mit dem Ausweis auch Hinweise zur Reduzierung des Energiebedarfes erhalten, die Ihre Heizungs- und Stromkosten verringern lassen. Vorgeschrieben ist der Energieausweis aber nur für Immobilien die neu gebaut, verkauft, verpachtet, vermietet oder geleast werden. Dann muss er allerdings unaufgefordert vorgelegt und spätestens bei Vertragsabschluss endgültig ausgehändigt werden.



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Ausnahmen, Arten und Gültigkeit

Davon ausgenommen sind zum einen Hausbesitzer, die in ihrem eigenen Haus leben und es weder verkaufen noch vermieten wollen und zum anderen Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Hier wird allerdings die offizielle Bestätigung des Denkmalschutzes benötigt.
Es gibt zwei Arten von Energieausweisen.

  1. den verbrauchsbasierten Energieausweis, der den Energieverbrauch über die letzten drei Jahre darstellt und ist relativ abhängig vom Bewohnerverhalten.
  2. den bedarfsbasierten Energieausweis, der den Energiebedarf anhand des Gebäudezustandes und der vorhandenen Technik bei einem durchschnittlichen Bewohnerverhalten darstellt. Dieses Verfahren ist zwar teurer, aber wesentlich effizienter.  

Die Gültigkeitsdauer eines Energieausweises beträgt 10 Jahre ab Ausstellung und ist auf der ersten Seite des Dokuments zu sehen.

Inhalte des Energieausweises

Ausweise, die nach dem 1. Mai 2014 ausgestellt wurden, müssen folgende Angaben beinhalten:

  • den Typ des Ausweises (bedarfsbasierter Energieausweis oder verbrauchsbasierter Energieausweis)
  • das Baujahr des Gebäudes
  • den Hauptenergieträger für die Heizung (Öl, Gas, o. ä.)
  • die Energieeffizienzklasse (von A+ bis H, also von grün bis rot)
  • den Endenergiekennwert in kW/h pro Quadratmeter

Wer übrigens staatlich geförderte Zuschüsse zur energetischen Sanierung seines Hauses beantragen möchte, muss ebenfalls einen Energieausweis vorlegen. Auch Finanzinstitute sind an dem Ausweis interessiert und lassen ihn sich als Teil der Sicherheiten vor einer Kreditvergabe vorlegen.
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ür weitere Informationen steht Ihnen Ihr Immobilienmakler gern zur Verfügung.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team des RE/MAX Immo-Center, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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