Wie werden Immobilienmakler bezahlt?

geschrieben am 26.07.2013 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt.

Bei der Frage, wie Immobilienmakler bezahlt werden, muss eindeutig unterschieden werden, ob es sich um angestellte oder um selbstständig tätige Immobilienmakler handelt. Während die angestellten Immobilienmakler mit einem festen monatlichen Gehalt rechnen können, ist dies bei den selbstständigen Immobilienmaklern keineswegs der Fall. Sie arbeiten ausschließlich auf Provisionsbasis.

Angestellte Immobilienmakler

Genauso wie in zahlreichen anderen Branchen hat eine Festanstellung als Immobilienmakler sowohl Vor- als auch Nachteile. Das regelmäßige monatliche Gehalt gehört zweifelsfrei zu den größten Vorteilen. Zusätzlich kann eine Provision für jeden erfolgreich vermittelten Kauf- oder Mietvertrag gezahlt werden. Ob und in welchem Umfang dies geschieht, regelt die Firma, für die der Immobilienmakler tätig ist. Hier gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede. Ein wesentlicher Nachteil der Festanstellung ist die Weisungsgebundenheit. So sind dem Aktionsradius des Imobilienmaklers in der Regel enge Grenzen gesetzt.



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Selbstständige Immobilienmakler

Viele Immobilienmakler sind selbstständig tätig und schätzen die damit verbundene Freiheit. In diesem Zusammenhang darf allerdings nicht verschwiegen werden, dass eine selbstständige Tätigkeit ein erhebliches Risiko birgt. Wenn es dem Immobilienmakler nicht gelingt, genügend Kontakte zu knüpfen und die durch seine Arbeit entstehenden Vorteile für den Auftraggeber klar zu kommunizieren, können Rücklagen bereits nach wenigen Monaten aufgezehrt und das Maklerdasein beendet sein.

Die Maklerprovision beziehungsweise Maklercourtage

Für jede erfolgreich vermittelte Wohnung und jedes erfolgreich vermittelte Ein- oder Mehrfamilienhaus kann der Makler eine Provision, welche auch Courtage genannt wird, verlangen. Ihre Höhe ist gesetzlich begrenzt und darf einen Betrag von zwei Nettokaltmieten nicht überschreiten. Die Nettokaltmiete beinhaltet weder die Betriebskosten, noch sonstige Nebenkosten. Liegt die Courtage über der gesetzlichen Höchstgrenze, muss sie von dem Mieter nicht gezahlt werden. Die Courtage wird erst dann fällig, wenn der Miet- oder Kaufvertrag unterzeichnet wurde. Eine erfolgreich durchgeführte Besichtigung und die Äußerung einer Miet- oder Kaufabsicht reichen dafür nicht aus. Oftmals muss die Courtage nicht vom Mieter, sondern vom Vermieter gezahlt werden. Fälle, bei denen dies nicht eindeutig geregelt ist, sind immer wieder Gegenstand verschiedenster gerichtlicher Verhandlungen.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team des RE/MAX Immocenter, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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