Wo kann man eine Ausbildung zum Immobilienmakler machen?

geschrieben am 14.06.2013 von RE/MAX Ulm

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt.


Viele Personen, die als Immobilienmakler tätig werden möchten und noch keine Fachkenntnisse besitzen, fragen sich, wo sie eine entsprechende Ausbildung machen können. Bevor nähere Überlegungen angestellt werden, wäre es wichtig zu wissen, dass der Beruf des Immobilienmaklers nicht geschützt ist und demzufolge auch keine Ausbildung verlangt. Andererseits sollte die Tatsache berücksichtigt werden, dass niemand, der nicht über die nötigen Fachkenntnisse verfügt, als Immobilienmakler erfolgreich sein wird.

Vergleich der Ausbildungsangebote

Eine Ausbildung zum Immobilienmakler wird von verschiedenen Berufsakademien, privaten Bildungseinrichtungen und Fernlehrinstituten angeboten. In den allermeisten Fällen wird es möglich sein, die Ausbildung nebenberuflich zu absolvieren. Dies gilt unabhängig davon, ob Abendkurse, Blockseminare am Wochenende oder Fernkurse besucht werden. Vor der Entscheidung für eine Ausbildung wäre es sehr wichtig, darauf zu achten, dass sie mit einem IHK-Abschluss endet. Eine Ausbildung zum Immobilienmakler ist gebührenpflichtig. Über die Höhe der Gebühren können keine allgemeingültigen Angaben gemacht werden. Wer sich auf eine Tätigkeit als Immobilienmakler vorbereiten möchte, könnte auch eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau oder zum Immobilienkaufmann beziehungsweise ein betriebswirtschaftliches Studium mit der entsprechenden Spezialisierungsrichtung aufnehmen.

Umfang und Inhalt der Ausbildung

Die gesamte Ausbildung umfasst in der Regel 100 bis 300 Stunden. In dieser Zeit lernen die angehenden Immobilienmakler alles, was sie für ihre spätere Tätigkeit benötigen. Dazu gehören nicht nur Kenntnisse der Betriebswirtschaft und des allgemeinen Rechts, sondern auch des Vertrags-, Miet-, Immobilien- und Maklerrechts. Außerdem werden Verkaufsstrategien für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien entwickelt.

Wer die Ausbildung zum Immobilienmakler erfolgreich abgeschlossen hat, kann sich um die behördliche Erlaubnis kümmern. Dazu müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. So darf weder ein Straf-, noch ein Privat- oder Regelinsolvenzverfahren bei dem zukünftigen Immobilienmakler anhängig sein. Andernfalls kann leider keine Erlaubnis zur Ausübung einer Maklertätigkeit gegeben werden.

Einarbeitungszeit ist bei Maklertätigkeit unabdingbar

Wer eine Ausbildung absolviert und die behördliche Genehmigung erhalten hat, könnte theoretisch sofort beginnen, Objekte zu vermieten und zu veräußern. Empfehlenswert ist aber eine gewisse Einarbeitungszeit, bei der einer erfahrenen Kollegin oder einem erfahrenen Kollegen über die sprichtwörtliche Schulter geschaut werden kann. Denn wie bei jedem Studium und jeder Ausbildung, entspricht auch im Immobilienumfeld die Theorie nicht eins zu eins der späteren Praxis.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team der RE/MAX Immocenter, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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