Der Wintergarten – das gläserne Wohnzimmer


Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung handelt.

Auf den Sommer im Freien kann man sich in Deutschland bekanntermaßen nicht immer verlassen. Wer trotzdem nicht auf das naturnahe Entspannen verzichten möchte, der fühlt sich in einem Wintergarten wohl, sowohl in der kalten als auch in der ursprünglich warmen Jahreszeit. Jährlich kommen auf diese Idee bis zu 44 000 Menschen alleine in Deutschland. Aber was gibt es alles zu beachten?

Das Material ist das Zauberwort

Damit Ihr gläsernes Wohnzimmer geschützt von Hagel, Schnee und Wärmeverlust ist und um eine energieeffiziente Wärmedämmung zu gewährleisten, sollten Sie auf jeden Fall eine Zweifachverglasung wählen. Mittlerweile gibt es sogar Glas, das sich dank einer speziellen Beschichtung selbst reiningt, allerdings ist dieses nicht ganz billig.
Auch die Tragekonstruktion kann aus verschiedenem Material bestehen. Wer Holz bevorzugt, muss mit einem hohen Pflegeaufwand rechnen. Kunststoff ist zwar vergleichsweise billig, ist aber nicht unbedingt zu empfehlen, da es sich leicht verformen kann. Wer sich nicht entscheiden kann, oder viel Wert auf eine gute Isolation legt, wählt am besten eine Kombination. Ansonsten ist Aluminium das beständigste und sicherste Material für die Tragekonstruktion.

Blick aufs Geld

Umsonst gibt es Wintergärten selbstverständlich nicht. Pro Quadratmeter Grundfläche fallen zwischen 1.000 und 2.500 Euro an, abhängig von Ausstattung und Material. Damit ist es allerdings noch nicht getan, denn mit Nebenkosten für Beschattung, Belüftung, Genehmigung, Fundament und Planung betragen die Gesamtkosten meist zwischen 12.000 und 30.000 Euro, ausgegangen von einem 12 Quadratmeter großen Anbau. Sie fragen sich, wieso Sie so viel bezahlen sollen, wenn Sie die ganze Sache doch eigentlich auch selbst in die Hand nehmen könnten? Ab 10.000 Euro finden Sie auch Selbstbausätze für leidenschaftliche Handwerker.

Was gibt es noch zu beachten?

Ein wichtiger Punkt ist die Ausrichtung Ihres Wintergartens, sofern Sie denn einen Einfluss darauf haben. Falls ja, wählen Sie die Richtung Süden/Südwesten, so wird am meisten Heizenergie eingespart. Bei nach Süden ausgerichteten Wintergärten ist es aber wichtig, eine Innen- oder Außenbeschattung anzubringen, ansonsten könnten Sie ganz schön ins Schwitzen kommen.
Ein Tipp zum Schluss: einfach drauf los bauen geht nicht, eine Baugenehmigung ist Pflicht!

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team des RE/MAX Immo-Center, Ihrem Immobilienmakler in Ulm, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!




ZURÜCK ZUM BLOG

NEHMEN SIE KONTAKT MIT UNS AUF


Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden.

Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail unter ric@remax.de widerrufen.

Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung